Pestizide wie Monsantos Glyphosat sind in der Landwirtschaft in ganz Europa weitverbreitet. Pestizide werden verwendet, um unerwünschte Kräuter, bestimmte Schimmelpilze und Insekten von den Feldern fernzuhalten. Der Einsatz von Pestiziden ist extrem verbreitet und hat sich im Laufe des letzten Jahrhunderts immer mehr durchgesetzt. Aber warum?

Monokulturen, sind im Trend, aber gleichzeitig sind sie absolut nicht nachhaltig. Wenn auf dem Feld eine gewisse Vielfalt erhalten bleibt, sind die Pflanzen resistenter gegen Infektionen durch Insekten und andere Schädlinge. Leider hat der Anstieg der Monokulturen auch zu einem erhöhten Einsatz von Pestiziden geführt.

Erst in den letzten Jahren wurde die Öffentlichkeit auf die möglicherweise extrem gefährlichen Auswirkungen von Pestiziden auf die menschliche Gesundheit aufmerksam gemacht. Zahlreiche Studien deuten darauf hin, dass Monsantos Glyphosat-Präparat sehr wahrscheinlich ein Karzinogen ist, das sich negativ auf die menschliche Gesundheit auswirkt.

Kein Wunder, dass zahlreiche progressive NGOs und Bürgerinitiativen versucht haben, die EU-Kommission davon zu überzeugen, Glyphosat aus unseren Bereichen zu verbannen. Ohne Erfolg. Dies ist eine klassische David vs. Goliath-Situation. Bayer-Monsanto ist eines der weltweit größten Unternehmen für Agrochemikalien. Ein Verlust des europäischen Marktes würde ihre Gewinne einschränken, und seien wir ehrlich – das ist alles, was sie interessiert.

Glyphosat hat nicht nur eine möglicherweise schreckliche Wirkung auf die menschliche Gesundheit, es hat sich auch nachweislich negativ auf unsere Bienen ausgewirkt, die wir so dringend brauchen, und es bringt unser gesamtes Öko-System aus dem Gleichgewicht.

Viele Landwirte haben sich entschieden, natürliche und biologische Mittel einzusetzen, um Schädlinge loszuwerden, aber für sie ist es extrem schwierig, aufeinem wettbewerbsintensiven Markt mitzuhalten. Das zeigt: Es gibt nur einen Weg: Wir brauchen progressive Gesetze, um den Planeten, unser Ökosystem und den Menschen zu schützen.

Als Apoteum beschäftigen wir uns mit Nachhaltigkeit und vor allem mit der menschlichen Gesundheit. Wir bekommen unseren skandinavischen Hanf aus Schweden, weil Schweden im Hinblick auf Pestizide eine der fortschrittlichsten Nationen ist.

Schweden führte bereits 1984 eine progressive Steuer auf Pestizide ein. Es war das erste Land weltweit, das eine solche Steuer einführte. Die Steuer wurde dannfür „Agrarumweltprogramme mit dem Ziel der Verringerung des Pestizideinsatzesund zur Förderung des integrierten Pflanzenschutzes“ verwendet. Das Ziel von Schweden war es, „Rückstände in Oberflächenwasser oder Lebensmitteln zu reduzieren und landwirtschaftliche Verfahren zu etablieren, die weniger von chemischen Pestiziden abhängig sind “Und sie haben es geschafft: Der Einsatz chemischer Pestizide ist zwischen 1984 und 2009 deutlich zurückgegangen und hat bis 2012 nur geringfügig zugenommen.

Quelle: https://www.mdpi.com/2071-1050/8/4/378/pdf

Skandinavien hat noch einen langen Weg vor uns und wir müssen weiter für eine gesündere Umwelt kämpfen. Derzeit hat unser skandinavischer Hanf jedoch die besten Chancen, in Schweden zu wachsen und zu gedeihen, so dass wir qualitativhochwertige Gesundheitsprodukte für uns alle herstellen können.