Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, euch über alle wichtigen Aspekte von CBD und Hanfprodukten kritisch und neutral zu informieren. Uns erreichen jeden Tag extrem viele Fragen über unsere Produkte und wir werden versuchen eure Fragen nach und nach hier in unserem Apoteum Blog zu beantworten. Eine der meistgestellten Fragen, die uns so tagtäglich erreichen ist die Folgende: Wird man von CBD high? Wir können euch direkt beruhigen: Nein, wird man nicht. Das was einen high macht, wenn man einen normalen Joint raucht, ist das THC, das in Cannabis enthalten ist.

In CBD-Produkten ist so wenig THC enthalten, dass es nicht mal mehr nachweisbar ist. Die EU sagt, dass es unter 0,3% sein muss, und diesen Wert unterschreiten unsere Apoteum-Produkte deutlich. Es ist also keinerlei psychoaktive Substanz in unseren CBD-Produkten enthalten. Durch CBD wird man also nicht high, alle anderen guten Inhaltsstoffe aus der Hanfpflanze bleiben bei unserer Extraktionsmethode allerdings erhalten. Gute Neuigkeiten also. Weil unsere Produkte kein THC enthalten, sind sie auch ganz legal erhältlich und werden nicht als Drogen klassifiziert.

Die WHO attestiert in einem Bericht, dass CBD in einer durchgeführten Studie „keinerlei Einfluss auf die psychische oder psychomotorische Performance“ der Beteiligten hatte. Eine weitere super Nachricht für CBD-Nutzerinnen ist, dass CBD keinerlei Abhängigkeit verursacht – auch das bestätigt die Weltgesundheitsorganisation in ihrem Bericht. Es ist sogar nachgewiesen, dass Frauen selbst in der Schwangerschaft CBD ganz ohne Bedenken konsumieren können. Bei Produkten mit THC sieht das Bild etwas anders aus. Zwar verursacht THC ebenso wie CBD keine körperliche Abhängigkeit, 5-10% aller regelmäßigen Nutzer_innen entwickeln allerdings eine psychische Abhängigkeit. Ihr seht, ihr werdet also weder high, noch gibt es die Möglichkeit eine Abhängigkeit zu entwickeln. CBD hat zudem keinerlei negative Nebeneffekte und beeinflusst euch in keiner Weise negativ im Alltag. Ihr könnt unbesorgt zur Arbeit gehen und Auto fahren.

Unser neuer Apoteum-Ambassador Robin sitzt seit einem Motorradunfall im Rollstuhl, betreibt intensives Rollstuhlbodybuilding und ist mit seiner Entschlossenheit ein Vorbild für viele Athleten. Im Gespräch mit unserer Redakteurin Larissa erzählt er über Hürden, seine Motivation und seine ersten Versuche mit unseren Apoteum-Produkten.

Welche Erfahrungen hast du bisher mit CBD gemacht und wie hilft es dir?

Bisher habe ich nur kurzfristig Erfahrung mit CBD gemacht, jedoch zeigte es nach wenigen Einnahmen seine Wirkung. Durch einen Motorradunfall und einer daraus resultierenden Lähmung habe ich des Öfteren Nervenschmerzen (Phantomschmerzen). Mein Rückenmark ist im Gegensatz zu anderen Rollstuhlfahrern noch intakt, jedoch habe ich einen Nervenwurzelabriss im Hüft- und Beckenbereich erlitten, der für meine Lähmung verantwortlich ist. Die Nervenschmerzen (Phantomschmerzen) tauchen meist vor einem starken Wetterwechsel auf und stechen ohne Vorwarnung wie Messerstiche in verschiedene Bereiche meiner gelähmten Beine. Ich konsumiere seit fünf Jahren Ibuprofen gegen die Schmerzen. Die Anwendung variiert dabei an manchen Tagen von 1 bis 3 Tabletten a 600mg. Das maximale waren einmal 7 Ibuprofen, weil ich es vor Schmerz nicht mehr ausgehalten habe, anschließen war meine Darmflora hinüber. Da mich die dauerhafte Einnahme von solch chemischen Mitteln beunruhigt, bin ich ständig auf der Suche nach Alternativprodukten und probiere sie aus, so gelang ich auch zu dem Wirkstoff CBD. Bisher konsumierte ich erst eine kleine Flasche von 10 ml, in unregelmäßigen Abständen. Trotz der seltenen Einnahme war mein Schlaf nach jeder Einnahme eindeutig qualitativer.

Was fasziniert dich am Rollstuhlbodybuilding?

Bodybuilding ist für mich eine der herausforderndsten und faszinierendsten Sportarten. Bodybuilding ist nicht nur ein Sport, es vereinnahmt den gesamten Alltag. Es fängt am Morgen beim Aufstehen an, und endet mit dem Zubettgehen. Selbst der Schlaf ist sehr entscheidend, und daher auch der positive Effekt von CBD für mich interessant. In meinen Augen besteht Bodybuilding aus drei Bereichen. Training, Ernährung und Mindset, die nur in dieser Kombination zu einem erfolgreichen Ergebnis führen. Im Training gibt es keine Ausreden und es ist jedes Mal eine Herausforderung, weil man den unbeugsamen Willen aufbringen muss, um bei jedem Training über seine Grenzen zu gehen. Geht man nicht über seine Grenzen, ist kein Muskelwachstum zu erwarten. Hier kommt die Ernährung mit ins Spiel. Selbst wenn man übermäßig trainiert, ist, ohne ein Nahrungsüberschuss nicht an einen Muskelzuwachs zu denken. So greifen Training und Ernährung wie ein Zahnrad ineinander. Um Muskelzuwachs und Ernährung in Einklang zu bringen, ist ein starkes Mindset Grundvoraussetzung, um das Maximum aus seinem Körper zu kitzeln. Bodybuilding stärkt nicht nur Muskeln, sondern auch den Geist.

Nutzt du aktuell unser Apoteum-Hanfprotein?

Da es mit meiner Wettkampfdiät langsam in die heiße Phase geht, darf ich das Protein auf Grund der darin enthaltenen Fette, derzeit noch nicht nutzen. Nach meinem Wettkampf wartet erstmal eine Regenerationsphase auf mich, damit der Körper sich von den Strapazen erholen kann. Hier wird mich das Hanfprotein sicher gut unterstützen, sodass ich wieder gestärkt in die Aufbauphase übergehen kann.

Was für einen Wettkampf hast du im April, auf den du hinarbeitest?

Am 27.04.2019 findet die Masters-und Junioren Meisterschaft statt.

Am 28.04.2019 findet die Rheinlandpfalz Meisterschaft statt.

An beiden Terminen trete ich in der Handicapklasse an.

Mit welchen Schwierigkeiten siehst du dich beim Sport konfrontiert?

Für mich sind einige Dinge anstrengender, aber es gibt nicht wirklich Schwierigkeiten. Ich vergleiche meine jetzige Situation nicht mit Menschen, die laufen können. Ich gehe allein von meiner Position aus. Wenn mir manche Gewichte zu schwer sind mache ich meinen Mund auf und lasse mir die Gewichte anreichen. Es hat sich noch nie jemand quergestellt, im Gegenteil, die Menschen sind sehr hilfsbereit und kommen oftmals von selbst auf mich zu. Es ist das eigene auftrete was drüber bestimmt, wie dein Umfeld auf dich reagiert. Hast du ein negatives und abweisendes auftreten, wirkst du unattraktiv auf Menschen. Es ist deine innere Haltung, deine Grundeinstellung, die den Unterschied macht. Manchmal liegen auch Gewichte wild verstreut im Fitnessstudio herum, auch hier geht es mir nicht anders als anderen. Ich schiebe sie genauso zur Seite oder lege sie an den richtigen Platz wie andere Menschen auch. Man sollte sich, nur weil man eine Behinderung hat, nicht gleich in eine Opferrolle begeben. Wenn es die Behinderung zulässt kann man genauso den Kram zur Seite räumen wie andere Menschen auch. Ja es mag vielleicht manchmal anstrengender sein und nerven, aber andererseits ist es wie eine Art Training für den Alltag. Wenn ich mich an manch ein Gerät nicht rann setzen kann, weil ein anderes Gerät zu nahesteht, oder ich eine schlechte Sitzposition darin habe, überlege ich mir einfach eine andere Übung, die den Muskel, den ich mit diesem Gerät trainieren wollte, ebenso trainieren kann. Viele Wege führen ans Ziel, man muss manchmal einfach nur umdenken und sich andere Wege suchen.

Was erwartest du dir von der Kooperation mit Apoteum?

Ich erwarte von der Kooperation mit Apoteum dass die Produkte Wirkung zeigen und ich so vielleicht mit einem natürlichen Produkt, chemische Produkte reduzieren und im besten Fall sogar absetzen kann. Außerdem lerne ich gerne neues dazu und nehme gerne Herausforderungen an. Mir gefällt die Zusammenarbeit in Form von Onlinemarketing, aber nur weil ich auch hinter dem Produkt stehe.

Welche Produkte nutzt du aktuell?

Ich nutze aktuell die Gold Hanf Kapseln, das CBD-Öl mit 2% und das Hanf Balsam.

Ist dir Natürlichkeit beim Bodybuilding wichtig? Wenn ja, warum und wie lebst du das?

Mir ist Natürlichkeit beim Bodybuilding wichtig, aber ganz auf industriell hergestellte Nahrungsergänzungsmittel verzichte ich nicht. Wie bei allen Dingen im Leben ist es wichtig einen Mittelweg zu finden. So balanciere ich zwischen natürlichen und Industriellen Mitteln. Extreme, egal von was sind niemals gut. Ich glaube Dinge komplett zu streichen ist nicht der richtige Weg. Wir sollten unser Gefühl trainieren, um zu spüren wann der Körper mal wieder eine Pause von einer Sache braucht, seien es Nahrungsmittel, Gedanken oder auch Handlungen. Viele Menschen leben unbewusst und achten nicht auf die Signale ihres Körpers. Der Körper kann durchaus Strapazen in Kauf nehmen, jedoch sollte man ihm anschließen Zeit zum Regenerieren geben, und Ihm Dankbarkeit zukommen lassen. Der Körper ist ein Werkzeug der mit unserem Geist in Verbindung steht. Unser Geist drückt sich mithilfe unseres Körpers in der materiellen Welt aus. Aus diesem Grund sollten wir unseren Körper mit Respekt behandeln, dankbar für Ihn sein, und auf seine Signale achten.

Hast du Tipps für andere (Rollstuhl)Bodybuilder?

Mein Tipp für alle Menschen: Setzt euch Ziele, ansonsten werdet Ihr immer wieder Projekte starten, sie aber nie zu Ende bringen. Oder ihr werdet planlos durch euer Leben treiben und irgendwann bereuen nicht mehr getan zu haben. Kenne dein warum, dann kommt das wie von alleine. Setze dir Ziele mit einem edlen Beweggrund. Setzt du dir oberflächliche Ziele, bist du eher gewillt aufzugeben, als Ziele, die dir am Herzen liegen. Eine weitere Empfehlung von mir: Weniger herumheulen, mehr den hintern zusammenkneifen, und handeln. In keiner Stadt der Welt stehen Denkmäler von Nörglern. Suche dir Vorbilder und beobachte genau warum sie erfolgreich geworden sind, aber messe dich nicht an ihnen. Versuche einfach heute besser zu sein als gestern. Zeige nicht mit dem Finger auf andere, sondern kehre zuerst vor deiner eigenen Haustüre den Dreck weg. Verlasse dich nicht auf andere. Du bist selbst für dein Leben verantwortlich, und alles was du in dein Leben investierst wird sich irgendwann wieder auszahlen.

Have you ever wondered how cannabidiol (CBD) elicits its natural balancing effects? To understand what CBD does, let’s take a closer look at the human body. CBD works in tandem with the body’s endocannabinoid system (ECS). The ECS is a system just like the circulatory system that pumps blood through your veins or the respiratory system that fills your lungs with air. The ECS plays vital functions for the body – yet it was discovered merely 30 years ago! In fact, the ECS was discovered because scientists were curious about the effects of cannabis on the brain. Without the hemp plant, who knows? Maybe we would still have yet to discover the ECS and how CBD works.

But what exactly does the ECS do? Simply put – it is a network of receptors that pair with molecules called endocannabinoids, which are synthesized by the body to regulate various body functions. These same receptors in the body also bond with phytocannabinoids, which come from plants instead of being made by the body. And yes, you guessed it! Hemp naturally produces many phytocannabinoids. Cannabidiol (CBD) is one phytocannabinoid out of more than 113 that have been found in cannabis. CBD and the other phytocannabinoids produce varying effects on the body.

The bodily processes that the ECS helps to regulate are many. The ECS regulates sleep, appetite, digestion, motor control, mood, immune function, reproduction, reward pathways, memory, pain, and more. Today, scientists are still learning about the role that the endocannabinoid system plays in our health.

CBD in particular has been found to interact with a variety of different biological targets, including cannabinoid receptors and other neurotransmitter receptors. In the United States in 2018, the first drug made of CBD has been approved by the Food and Drug Administration for treatment of two epilepsy disorders. This is a major step towards recognizing the healing properties of the hemp plant and bringing it to the mainstream.

There is still much research to be done on CBD and the ECS. For example, we have yet to discover the mechanism by which CBD elicits its effects. But we have come far in a relatively short amount of time. The future looks bright: scientists are now conducting more and more studies regarding CBD. We are excited to learn more about this special molecule in the near future and will keep you updated!

 

Sources:

Aizpurua-Olaizola O, Soydaner U, Öztürk E, Schibano D, Simsir Y, Navarro P, Etxebarria N, Usobiaga A (2016). “Evolution of the Cannabinoid and Terpene Content during the Growth of Cannabis sativa Plants from Different Chemotypes”. Journal of Natural Products. 79 (2): 324–31. doi:10.1021/acs.jnatprod.5b00949. PMID 26836472.

Aizpurua-Olaizola, Oier; Elezgarai, Izaskun; Rico-Barrio, Irantzu; Zarandona, Iratxe; Etxebarria, Nestor; Usobiaga, Aresatz (2016). “Targeting the endocannabinoid system: future therapeutic strategies”. Drug Discovery Today. 22 (1): 105–110. doi:10.1016/j.drudis.2016.08.005. PMID 27554802.

“FDA approves first drug comprised of an active ingredient derived from marijuana to treat rare, severe forms of epilepsy”. US Food and Drug Administration. 25 June 2018. Retrieved 25 June 2018.

Jurkus R, Day HL, Guimarães FS, Lee JL, Bertoglio LJ, Stevenson CW (2016). “Cannabidiol Regulation of Learned Fear: Implications for Treating Anxiety-Related Disorders”. Frontiers in Pharmacology. 7: 454. doi:10.3389/fphar.2016.00454. PMC 5121237. PMID 27932983.

Sonntagnachmittag in Wien. Der Schock für nachhaltige Kleinunternehmen wie uns ist groß. Ministerin Hartinger-Klein (FPÖ) will den Vertrieb von Lebensmitteln und Kosmetika mit Cannabinoiden verbieten. Die Ministerin verweist in einer Presseaussendung auf die EU-Verordnung zu Novel Foods. Die EU-Kommission allerdings weist die Behauptung zurück, dass durch diese Verordnung der Vertrieb untersagt sei. Lediglich Produkte die künstlich mit CBD angereichert seien, würden unter die Verordnung fallen. Natürliche Produkte wie unsere, sollten also eigentlich weiter verkäuflich seien. Das Gesundheitsministerium widerspricht dieser Auffassung. Kund_innen und Unternehmer_innen sind verunsichert.

Für viele Unternehmen in Österreich würde das bedeuten, dass sie unzählige Angestellte in eine unsichere Zukunft entlassen müssten. Auch für die Kund_innen vieler nachhaltiger Kleinunternehmen wie dem unseren, würde diese Interpretation der Verordnung negative Folgen haben. Patient_innen könnten so die heilsamen CBD-Produkte nur noch zu vermutlich sehr viel höheren Preisen in Apotheken erhalten. Ein logischer Grund hinter dem Verbot lässt sich nicht erkennen, besonders da man CBD-Blüten weiterhin rauchen dürfen soll. Nur als Tee sollen Patient_innen es zukünftig nicht mehr trinken dürfen.

Die Pressemitteilung hat einen bitteren Beigeschmack, scheint sich die FPÖ-Ministerin doch zum wiederholten Male weniger für die Gesundheit der Österreicher_innen zu interessieren, als viel mehr für die Interessen von Big Pharma. Erst kürzlich war sie wegen ihres Zurückruderns in Bezug auf das Rauchverbot in Gaststätten in den Schlagzeilen gewesen.

Die Situation ist ungewiss, sowohl für viele Mitarbeiter_innen als auch für Menschen, die auf die positiven Wirkungen von CBD angewiesen sind. CBD bietet vielen Patient_innen eine gut verträgliche, nachhaltige, sanfte Alternative zu chemischen Präparaten und verschafft ihnen Linderung. Glücklicherweise sind wir weiterhin in der Lage unsere natürlichen Produkte zu exportieren und an Kund_innen in anderen europäischen Ländern zu verschicken.

Wir fordern Ministerin Hartinger-Klein auf für Klarheit zu sorgen und ihre Haltung zu Hanf-Produkten zu überdenken.