Unser neuer Apoteum-Ambassador Robin sitzt seit einem Motorradunfall im Rollstuhl, betreibt intensives Rollstuhlbodybuilding und ist mit seiner Entschlossenheit ein Vorbild für viele Athleten. Im Gespräch mit unserer Redakteurin Larissa erzählt er über Hürden, seine Motivation und seine ersten Versuche mit unseren Apoteum-Produkten.

Welche Erfahrungen hast du bisher mit CBD gemacht und wie hilft es dir?

Bisher habe ich nur kurzfristig Erfahrung mit CBD gemacht, jedoch zeigte es nach wenigen Einnahmen seine Wirkung. Durch einen Motorradunfall und einer daraus resultierenden Lähmung habe ich des Öfteren Nervenschmerzen (Phantomschmerzen). Mein Rückenmark ist im Gegensatz zu anderen Rollstuhlfahrern noch intakt, jedoch habe ich einen Nervenwurzelabriss im Hüft- und Beckenbereich erlitten, der für meine Lähmung verantwortlich ist. Die Nervenschmerzen (Phantomschmerzen) tauchen meist vor einem starken Wetterwechsel auf und stechen ohne Vorwarnung wie Messerstiche in verschiedene Bereiche meiner gelähmten Beine. Ich konsumiere seit fünf Jahren Ibuprofen gegen die Schmerzen. Die Anwendung variiert dabei an manchen Tagen von 1 bis 3 Tabletten a 600mg. Das maximale waren einmal 7 Ibuprofen, weil ich es vor Schmerz nicht mehr ausgehalten habe, anschließen war meine Darmflora hinüber. Da mich die dauerhafte Einnahme von solch chemischen Mitteln beunruhigt, bin ich ständig auf der Suche nach Alternativprodukten und probiere sie aus, so gelang ich auch zu dem Wirkstoff CBD. Bisher konsumierte ich erst eine kleine Flasche von 10 ml, in unregelmäßigen Abständen. Trotz der seltenen Einnahme war mein Schlaf nach jeder Einnahme eindeutig qualitativer.

Was fasziniert dich am Rollstuhlbodybuilding?

Bodybuilding ist für mich eine der herausforderndsten und faszinierendsten Sportarten. Bodybuilding ist nicht nur ein Sport, es vereinnahmt den gesamten Alltag. Es fängt am Morgen beim Aufstehen an, und endet mit dem Zubettgehen. Selbst der Schlaf ist sehr entscheidend, und daher auch der positive Effekt von CBD für mich interessant. In meinen Augen besteht Bodybuilding aus drei Bereichen. Training, Ernährung und Mindset, die nur in dieser Kombination zu einem erfolgreichen Ergebnis führen. Im Training gibt es keine Ausreden und es ist jedes Mal eine Herausforderung, weil man den unbeugsamen Willen aufbringen muss, um bei jedem Training über seine Grenzen zu gehen. Geht man nicht über seine Grenzen, ist kein Muskelwachstum zu erwarten. Hier kommt die Ernährung mit ins Spiel. Selbst wenn man übermäßig trainiert, ist, ohne ein Nahrungsüberschuss nicht an einen Muskelzuwachs zu denken. So greifen Training und Ernährung wie ein Zahnrad ineinander. Um Muskelzuwachs und Ernährung in Einklang zu bringen, ist ein starkes Mindset Grundvoraussetzung, um das Maximum aus seinem Körper zu kitzeln. Bodybuilding stärkt nicht nur Muskeln, sondern auch den Geist.

Nutzt du aktuell unser Apoteum-Hanfprotein?

Da es mit meiner Wettkampfdiät langsam in die heiße Phase geht, darf ich das Protein auf Grund der darin enthaltenen Fette, derzeit noch nicht nutzen. Nach meinem Wettkampf wartet erstmal eine Regenerationsphase auf mich, damit der Körper sich von den Strapazen erholen kann. Hier wird mich das Hanfprotein sicher gut unterstützen, sodass ich wieder gestärkt in die Aufbauphase übergehen kann.

Was für einen Wettkampf hast du im April, auf den du hinarbeitest?

Am 27.04.2019 findet die Masters-und Junioren Meisterschaft statt.

Am 28.04.2019 findet die Rheinlandpfalz Meisterschaft statt.

An beiden Terminen trete ich in der Handicapklasse an.

Mit welchen Schwierigkeiten siehst du dich beim Sport konfrontiert?

Für mich sind einige Dinge anstrengender, aber es gibt nicht wirklich Schwierigkeiten. Ich vergleiche meine jetzige Situation nicht mit Menschen, die laufen können. Ich gehe allein von meiner Position aus. Wenn mir manche Gewichte zu schwer sind mache ich meinen Mund auf und lasse mir die Gewichte anreichen. Es hat sich noch nie jemand quergestellt, im Gegenteil, die Menschen sind sehr hilfsbereit und kommen oftmals von selbst auf mich zu. Es ist das eigene auftrete was drüber bestimmt, wie dein Umfeld auf dich reagiert. Hast du ein negatives und abweisendes auftreten, wirkst du unattraktiv auf Menschen. Es ist deine innere Haltung, deine Grundeinstellung, die den Unterschied macht. Manchmal liegen auch Gewichte wild verstreut im Fitnessstudio herum, auch hier geht es mir nicht anders als anderen. Ich schiebe sie genauso zur Seite oder lege sie an den richtigen Platz wie andere Menschen auch. Man sollte sich, nur weil man eine Behinderung hat, nicht gleich in eine Opferrolle begeben. Wenn es die Behinderung zulässt kann man genauso den Kram zur Seite räumen wie andere Menschen auch. Ja es mag vielleicht manchmal anstrengender sein und nerven, aber andererseits ist es wie eine Art Training für den Alltag. Wenn ich mich an manch ein Gerät nicht rann setzen kann, weil ein anderes Gerät zu nahesteht, oder ich eine schlechte Sitzposition darin habe, überlege ich mir einfach eine andere Übung, die den Muskel, den ich mit diesem Gerät trainieren wollte, ebenso trainieren kann. Viele Wege führen ans Ziel, man muss manchmal einfach nur umdenken und sich andere Wege suchen.

Was erwartest du dir von der Kooperation mit Apoteum?

Ich erwarte von der Kooperation mit Apoteum dass die Produkte Wirkung zeigen und ich so vielleicht mit einem natürlichen Produkt, chemische Produkte reduzieren und im besten Fall sogar absetzen kann. Außerdem lerne ich gerne neues dazu und nehme gerne Herausforderungen an. Mir gefällt die Zusammenarbeit in Form von Onlinemarketing, aber nur weil ich auch hinter dem Produkt stehe.

Welche Produkte nutzt du aktuell?

Ich nutze aktuell die Gold Hanf Kapseln, das CBD-Öl mit 2% und das Hanf Balsam.

Ist dir Natürlichkeit beim Bodybuilding wichtig? Wenn ja, warum und wie lebst du das?

Mir ist Natürlichkeit beim Bodybuilding wichtig, aber ganz auf industriell hergestellte Nahrungsergänzungsmittel verzichte ich nicht. Wie bei allen Dingen im Leben ist es wichtig einen Mittelweg zu finden. So balanciere ich zwischen natürlichen und Industriellen Mitteln. Extreme, egal von was sind niemals gut. Ich glaube Dinge komplett zu streichen ist nicht der richtige Weg. Wir sollten unser Gefühl trainieren, um zu spüren wann der Körper mal wieder eine Pause von einer Sache braucht, seien es Nahrungsmittel, Gedanken oder auch Handlungen. Viele Menschen leben unbewusst und achten nicht auf die Signale ihres Körpers. Der Körper kann durchaus Strapazen in Kauf nehmen, jedoch sollte man ihm anschließen Zeit zum Regenerieren geben, und Ihm Dankbarkeit zukommen lassen. Der Körper ist ein Werkzeug der mit unserem Geist in Verbindung steht. Unser Geist drückt sich mithilfe unseres Körpers in der materiellen Welt aus. Aus diesem Grund sollten wir unseren Körper mit Respekt behandeln, dankbar für Ihn sein, und auf seine Signale achten.

Hast du Tipps für andere (Rollstuhl)Bodybuilder?

Mein Tipp für alle Menschen: Setzt euch Ziele, ansonsten werdet Ihr immer wieder Projekte starten, sie aber nie zu Ende bringen. Oder ihr werdet planlos durch euer Leben treiben und irgendwann bereuen nicht mehr getan zu haben. Kenne dein warum, dann kommt das wie von alleine. Setze dir Ziele mit einem edlen Beweggrund. Setzt du dir oberflächliche Ziele, bist du eher gewillt aufzugeben, als Ziele, die dir am Herzen liegen. Eine weitere Empfehlung von mir: Weniger herumheulen, mehr den hintern zusammenkneifen, und handeln. In keiner Stadt der Welt stehen Denkmäler von Nörglern. Suche dir Vorbilder und beobachte genau warum sie erfolgreich geworden sind, aber messe dich nicht an ihnen. Versuche einfach heute besser zu sein als gestern. Zeige nicht mit dem Finger auf andere, sondern kehre zuerst vor deiner eigenen Haustüre den Dreck weg. Verlasse dich nicht auf andere. Du bist selbst für dein Leben verantwortlich, und alles was du in dein Leben investierst wird sich irgendwann wieder auszahlen.